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wenn das mal gut gehtZu Gast bei Freunden, hieß es während der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, und ein ähnliches Bild wollen manche Medien nun auch zur Causa und Person des überaus umstrittenen  FINANZ-DRÜCKERKÖNIGS Carsten Maschmeyer zeichnen.

Keine unserer namhaften deutschsprachigen MedienvertreterInnen, die in den letzten Monaten nicht über jene „besonderen Freundschaften“ des Finanz-Jongleurs und äußerst umstrittenen Finanzvertriebs-Milliardärs C. Maschmeyer berichtet hätte.

Doch muss die Frage erlaubt sein, ob ein genetisch programmierter Despot a la Carsten Maschmeyer überhaupt ›Freunde‹ hat oder haben will?

Ich erinnere mich da noch sehr genau, an zahlreiche, persönliche Meetings mit CM / Carsten Maschmeyer, in denen dieser alle Mitmenschen folgendermaßen kategorisiert hat: ››es gibt grundsätzlich nur drei Typen von Menschen auf dieser Welt. Erstens, der AWD-Mitarbeiter – das sind sie, zweitens, der AWD-Kunde – das ist ihr persönlich-soziales Umfeld und drittens, die AWD-Empfehlungsgeber – das sind alle diejenigen, die (noch) nicht Mitarbeiter und/oder Kunden geworden sind‹‹.

Darüber hinaus forderte Maschmeyer, dass jeder der erfolgreicher Unternehmer sein oder werden wolle, ausschließlich durch diese ››Brille‹‹ sehen lernen muss, und das über 24 Stunden, an 365 Tagen. Weiß man nun noch, dass dieser Mann nichts sagt was er nicht auch selbst vorlebt, dann muss man im Grunde erkennen, dass Carsten Maschmeyer niemals Freunde hat(te) geschweige denn haben wird. Jemand der alle Menschen nur als Mittler für ein Geschäft betrachtet, braucht: ja will, keine Freunde – mal abgesehen davon dass er mit seiner Einstellung, keiner dieser Freunde respektive Freundschaften wirklich würdig wäre – was ihm heute viele seiner einst treuen AWD-Gefolgsleute ebenfalls nachsagen.

Dass er gleichwohl manchen dieser ›rein zu-fälligen‹ Ziel-Kontakte a la Wulff, Schröder und ähnlichen medial-wirksamen Wegbereitern, das Prädikat Freund‹ zuspricht, diese Persönlichkeiten sich darin selbst sogar nur allzu gerne sonnen, bestätigt mithin den Erfolg des Maschmeyer Kalküls – denn unter dem Strich erkennbar ist immer irgendein ›Geschäft‹ besiegelt worden; selbst wenn es nur um einen Ferienaufenthalt ging.

Ein Narr, wer allzu Gutes hinter solchen Freundschaften sehen will…

Und weil die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, kann Deutschland jetzt nur hoffen, dass Carsten Maschmeyer nicht auch noch zum Gau(ck)-Leiter‹ avanciert. 

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