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falsches SpielBereits zu meiner Zeit, also in den 90er Anfangsjahren des AWD, wurde ein jeder Führungsmanager mit den  ‚Black-Out-Strategien‘ von C. Maschmeyer konfrontiert.

So auch seine im Laufe der Jahre illustre Schar  renommierter Konzernleitungs-Mitglieder notabene Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Ein Richter würde sich wundern, würde er den einen oder anderen davon mal dazu befragen, was CM alles wusste und was gegebenenfalls nicht. Nicht von ungefähr kommt denn auch die enorme Fluktuationsrate in den AWD-Führungsgremien. Was Carsten Maschmeyer wusste, gar unbedingt wissen wollte, blieb immer Bestandteil seiner  persönlichen Macht-Strategie.

Am besten deutlich wird Maschmeyers ‚Macht-Strategie‘ anhand seines ungeschriebenen  ‚Code of Conduct‘, den er seinen Führungskräften, also auch mir, in ganz persönlichen Gesprächen mit auf den Weg gab. Diesen ‚Code of Conduct‘ habe ich in meinem Enthüllungs-Roman auf Seite 26 und 27 genauer beschrieben. Doch finden Sie hier den entsprechenden Auszug.

Allein aus diesem Maschmeyer’schen Denken und Handeln heraus sollte erkennbar sein, dass Carsten Maschmeyer gerade über dieses AWD-elementare Wissen, nämlich der Höhe aller vereinbarten Provisionen und Vergütungen, sehr wohl verfügte! Provisionen waren damals sein ‚AWD-Steuerruder über alle Strukkis‘ – ob oben oder unter auf der Multi-Level-Marketing Pyramiden-Karriereleiter. Vor Gericht zu behaupten, er könne sich nicht mehr daran erinnern, spiegelt einerseits Maschmeyers Strategie der ‚ewig vorgeschobenen hilfreichen Unwissenheit‘ und andererseits sein Kalkül zur Komplexität der Materie und der mutmaßlichen Undurchschaubarkeit für die Gerichte wider. Schlussendlich ist er sich sicher, mit seinen dem Gericht vorgetragenen Erinnerungslücken solange nichts falsch zu machen, bis ihm das Gegenteil, allenfalls faktisch, nachgewiesen wird.

Und auch eine weitere, dem besagten Gericht sicher bekannte Tatsache, die durch ARD-Panorama belegt wurde, bestätigt meine Auffassung:

ARD/NDR-Panorama: „Gewinn war wichtig für den Börsengang

Diese Provisionen wurden den Recherchen zufolge über eine bisher weitgehend unbekannte Tochterfirma des AWD-Konzerns mit Namen Allgemeine Immobilien, Makler & Service GmbH (AIMS) abgewickelt. Zwischen dieser Tochterfirma und dem eigentlichen Finanzvertrieb des AWD wurden die Provisionen anschließend aufgeteilt. Der ehemalige Geschäftsführer der AIMS, Hermann J. Winkler, bestätigte gegenüber Panorama und NDR Info diese Praxis: „Für mehr als 75 Prozent der Produkte wurde eine Vergütung von mehr als 15 Prozent gezahlt. Der Vertriebsvertrag zwischen AIMS und AWD sah vor, dass maximal 11 Prozent Provision von der AIMS weitergegeben wurde.“ Der Rest sei bei AIMS verblieben. Da jedoch beide Unternehmen dem AWD-Konzern gehörten, seien die gesamten Provisionen von über 15% in die Konzernbilanz eingeflossen, so Winkler weiter“.

Ein klarer und eindeutiger Beweis dafür, dass Carsten Maschmeyer sehr wohl wusste, dass bei bestimmten Fonds, ob DLF, Falk, Fundus oder Film- und Medien-Fonds, höhere Provisionen geflossen sind. Viel mehr jedenfalls, als er, Maschmeyer und sein AWD-Konzern, den freiberuflichen AWD-Vertriebs-Agenten, den AWD-Kunden, der Börsenaufsicht und anderen Aufsichtsbehörden angegeben haben. Offensichtlicher kann meines Erachtens ein ‚mutmaßlich betrügerischer Vorsatz‘ nicht sein!

Man sollte annehmen dürfen, dass das auch der Deutschen Jurisprudenz notabene den Strafverfolgungsbehörden die Augen zum Handeln zu öffnen vermag. Doch wer dem Deutschen Richterbund glauben schenkt (siehe Video), wird wissen, warum sich auch ein Carsten Maschmeyer so gern mit Spitzen-Politikern aller Couleur umgibt. 

Maximilian von Ah

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