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Wie das Wirtschaftsblatt CASH soeben berichtet, soll der GOODWILL zum AWD, in den Büchern der SWISS-LIFE, bei einem ehemaligen Kaufpreis von 1,2 Milliarden Euro, nunmehr auf bis auf 1 Milliarde Euro abgeschrieben werden. Von Werthaltigkeit und Erfolg also keine Rede mehr. Für die vielen Tausend AWD-Geschädigten, ein weiterer Schlag ins Gesicht. Auch das Handelsblatt berichtet.

Wie bei einer Lotterie, gibt es nämlich in Sachen AWD auch nur einen einzigen GEWINNER. Der, immer noch als „Erfolgsunternehmer“ apostrophiert, schreibt sogar einen Erfolgs-Ratgeber und lässt sich von seinen sicher gut bezahlten Marketingstrategen auch hier gleich vom Start weg als „Bestseller-Autor“ anpreisen.  Aber als Gipfel des Erfolgs-Irrwitzes muss gelten, dass Maschmeyer ausgerechnet am 27. November 2012, mithin einen Tag bevor die Swiss-Life auf ihrem Investoren-Tag das „AUS“ der Firma AWD und ihren riesen Abschreiber bekanntgibt, ausgerechnet an der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich (ETH) ein Referat über das „Recht auf Erfolg“ hält und dieser Event ausgerechnet von namhaften Schweizer Firmen, an erster Stelle die SWISSCOM, gesponsert wird.

Es ist eben alles eine Frage des Blickpunktes und, man höre und staune, des Best-Select-Wordings. Dass nunmehr jene AWD-Firma in SWISS-LIFE-BEST-SELECT umgetauft werden soll, ist denn auch logisch; steht doch jetzt der Name eindeutig für das Unternehmens-Programm. Wobei gerade dieses Programm, dieses MLM Finanzvertriebs-System, seit AWD-Gründung 1988 beibehalten wird, so wie das Best-Select der Menschen – ergo: Nomen est Omen.

Das Best-Select des Finanzgurus

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