Die Politik-Korruption GmbH Deutschland via AWD Allgemeiner Weihnachtsdienst …

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… oder wie höchste Deutsche Staatsdiener das ‚Opfergeld aus der Maschmeyer-Stiftung‘ wuschen.

Geld Macht Politik

Allzu gerne zeigen viele Deutsche mit dem Finger auf Länder in Ost- oder Süd-Europa, in Asien oder Latein-Amerika. Dort liege Geld, Macht, Politik, in den Händen korrupter Staatsdiener und Wirtschaftsbosse.

Und Deutsche wissen, dass im Angriff schon immer die beste Strategie für Ablenkung und Verteidigung liegt! 

Das Buch der Stern-Journalisten ist allerdings ein weiteres Zeugnis dafür, dass die Korruption in Deutschland – und hier ganz besonders in den höchsten politischen Ämtern des Staates – schon wesentlich tiefer sitzt, als die Bürger und Wähler das bisher angenommen haben.

Wer sich jemals mit dem Aufbau eines ‚Beziehungskontos‚ beschäftigt hat, der wird wissen, dass es dafür viel strategische Cleverness, manchmal auch Bauernschläue, aber ganz sicher guten Lobbyismus und viel Ausdauer braucht. Alles Eigenschaften, die Deutsche Erfolgsunternehmer einbringen können. Schlussendlich haben sich schon so manche Strategiespiele aus der Vergangenheit als zielführend und erfolgreich erwiesen.

Denn wie heißt es noch gleich in Maschmeyers Code of Conduct …  ›› sorgen Sie stets durch finanzielle Großzügigkeit für positive Grundstimmung und Grundhaltung zwischen Ihnen und Ihrem Führungsmanagement sowie für daraus resultierende finanzielle Abhängigkeiten zu Ihnen persönlich.  ‹‹

Intendierte Abhängigkeiten durch Beziehungskonten-Aufbau und -Pflege, unterliegen bisweilen langwierigen Prozessen. Wer würde also den studierten Juristen Schröder und Wulff heute glauben wollen, dass sie sich nicht bereits während ihrer jeweiligen Amtszeit haben korrumpieren lassen? Maschmeyer habe die zwei Millionen erst nach seiner Abwahl als Bundeskanzler für die Übernahme der Buchrechte fließen lassen, und Nein, der AWD habe dafür natürlich keinerlei Vorteile, zum Beispiel aus der ›Riester-Rente‹ gezogen.   

Das kann man insofern glauben, als dass korrupt sein nicht gleichbedeutend mit dumm sein ist zumal unter ›Freuden‹ Papier geduldig und Zeitfenster flexibel bleiben, jedenfalls bis sich ›Freundschaften‹ ändern …

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Dass ich davon selbst ein Lied singen kann, kennen Sie aus meinem Enthüllungsroman ›GELD fressen SEELE auf

Und Nein(!), ich empfinde es nicht als Genugtuung oder Trost, dass selbst Abzocker manchmal auf Abzocker reinfallen ...

Schlimm genug, gar unfassbar, dass höchste Staatsdiener diese Maschmeyer’schen-Opfergelder annahmen und damit sogar wuschen.

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DVAG zahlt Michael Schumacher bis zu 21 Millionen für Werbevertrag

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Was Carsten Maschmeyer kann, ist Professor Dr. Reinfried Pohl, dem Patron der DVAG Deutsche Vermögensberatung, schon lange billig. Denn seine nicht minder umstrittenen Finanz-Vertriebs-Milliarden, scheffelt der einstige IOS-Manager Pohl, schon viele Jahre länger als der ehemalige Drückerkönig Maschmeyer. Dabei ist die Liste des Who is Who in Pohls Vertriebs-Imperium nicht weniger prominent, als die des Ex-AWD-Despoten.

Einer der sich schon lange für das Halten des DVAG-Werbebanners mit unglaublich vielen Millionen bezahlen lässt, hat nun seinen Werbevertrag um einige Jahre verlängert: Michael Schumacher. Er wird bis ins Jahr 2020 circa 21 weitere Millionen einsacken – ungeachtet der umstrittenen Art und Weise, wie die DVAG ihren Vertriebs-Umsatz erzielt.

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Finanz-Crash-Warnung eines renommierten Finanzmarkt-Analysten.

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Alle meine Blog-Leserinnen und -Leser mögen sich bitte eine eigene Meinung zu diesem Video-Inhalt machen.

Ich finde, wir alle sollten diese Warnung ernst nehmen.

Europa steht demnach kurz vor einem Giga-Crash!!! Sehen Sie dieses Video!

 

 

 

 

Maximilian von Ah

AWD kauft sich auch in Österreich frei. Rechtsstaatlichkeit eine Frage des Geldes?

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AWD-Guru MaschmeyerUnd wieder triumphiert die „Macht des Geldes“ über das Recht. Wieder erkauft sich das ‚Alt-System-Maschmeyer/ AWD,‘ neu Swiss-Life-Select, das Recht in einem Rechtsstaat.

Zwar scheint in Abwägung aller bekannten Prozess-Risiken und Verhältnismäßigkeiten, die Summe von   sieben Millionen Euro für AWD-Geschädigte zunächst nicht ganz unerheblich, doch bei näherer Betrachtung bleiben den 2500 Geschädigten pro Kopf gerade mal 2800 Euro übrig; und das von einem Gesamt-Streitwert in Höhe von 40 Millionen notabene 16’000 Euro pro Kopf. Für den Versicherungskonzern Swiss-Life mithin lediglich ein kleiner Tribut an jene 2500 AWD-Opfer.

Sicher: Eine gewisse Anzahl der AWD-Geschädigten wird durchaus frohlocken und mit dem VKI-Vergleichs-Deal einverstanden sein; bekommen sie doch wenigstens einen kleinen Teil ihrer Vermögens-Verluste ersetzt. Doch hat auch dieser Vergleich, wie alle außergerichtlichen AWD-Vergleiche, den starken Gülle-Geschmack einer von Selfmade-Erfolgreichen, Geld, Macht und Handlanger verseuchten, rechtsstaatlich geschützten Kloake.

Denn der österreichische Verbraucherschutzverein VKI, hat mit dem ausgehandelten Vergleich, aller Wahrscheinlichkeit nach auch seine Desinteresse-Erklärung zur Weiterverfolgung der Strafanzeigen gegen Maschmeyer und den AWD veräußert. Also keine Rede mehr, vom systematischen AWD-Betrug an allen AWD-Kunden und -Mitarbeitern, keine Rede mehr, von der Gründung einer kriminellen Vereinigung, wie sie die Wiener Staatsanwaltschaft gegen Wirtschaftsdelikte und Korruption bisher untersucht.

Bleibt mithin abzuwarten, ob der untersuchende Staatsanwalt eine Weiterverfolgung im öffentlichen Interesse sieht oder ob er die Straftaten-Untersuchung auf Basis der Desinteresse-Erklärung des VKI, nach der zeitaufwendigen Vernehmung duzender von Zeugen, dem Aufarbeiten Tausender AWD- und Zeugen-Akten, einstellt. Der VKI nebst allen anderen bereitwilligen Streithelfern und Staatsrechts-Vertretern, haben jedenfalls ihre Kosten von jener Brutto-Vergleichssumme von 11,14 Millionen Euro mal gleich einbehalten.

Ist nämlich die BÖRSE erstmal stimmig gemacht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis aus Un-Recht finanziell verglichenes Recht wird, und sich zu Justitias Blindheit, noch Taubheit und Verschwiegenheit einstellen.

Finanzvertrieb

MASCHMEYER KANN AUCH KRANK MACHEN!

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AWD Maschmeyer

Dass Carsten Maschmeyer ein Mann ist, der mit allen Wassern gewaschen ist, wissen unzählige Menschen aus Kunden- und Mitarbeiter-Familien schmerzlich zu berichten. Tausende von Menschen, die an den Rand ihrer Existenz gedrängt wurden. Ungezählte, die in den Freitod als letzten Ausweg wählten. Ebenso ungezählt, die vielen Geschädigten die psychisch krank wurden; auch aus den Reihen seiner ehemaligen AWD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Tagesspiegel veröffentlicht nun eine Mitarbeiter-Story die eröffnet, wie sich Maschmeyer als Dämon einnistete.

Derweil Maschmeyer sein blood sweat and tears durchtränktes Privat-Vermögen, über  neue Firmen-Beteiligungen zu reinigen versucht.

Best-Select

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AWD-SWISS-LIFE-SELECT: außer dem Namen, hat sich nichts geändert!

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AWD-Guru Maschmeyer

Als die AWD Muttergesellschaft Swiss-Life, zum Jahresende 2012 der Öffentlichkeit mitteilte, dass sie den Namen und das Auftreten des Finanz-Vertriebs ändern wolle, konnte bereits vermutet werden, was sich jetzt im Markt bestätigt.

Die Namensänderung von AWD in Swiss-Life-Select, ist reines Blendwerk für die Verbraucher. Denn die fragwürdigen AWD-Methoden im Umgang mit Kunden und Beratern, die Tausende in den Ruin oder an den Rand ihrer Existenz geführt hat, sind nach wie vor unverändert.

Ein Journalist des Zürcher Tagesanzeigers hat dies nun in beeindruckender Weise belegt und aufgezeigt. Link hier. 

AWD-Verkäufer

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So kaufte sich Maschmeyer vom Staatsanwalt frei

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Fünf Jahre ist es nunmehr her, dass Carsten Maschmeyer versuchte, sich die Aktienmehrheit des AWD-Konkurrenten MLP, über die konzertierte Aktion eines subversiv vorbereiteten Unfriendly-Take-Over einzuverleiben. Jetzt bekam er vom Staatsanwalt eine 2, 9 Millionen Euro Zahlungs-Quittung dafür.

Mehr Info’s dazu hier.

AWD-Verkäufer

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Namens-Out-Coming Maximilian von Ah

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DIE ZEIT IST JETZT EINFACH REIF!

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So machte sich Günther Jauch zum Mittäter des AWD-Drückerkönigs Maschmeyer

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Jauch bei Maschmeyer

Irgendwann nahm alles seinen Anfang.

Und irgendwann ließ sich selbst ein Günther Jauch vom jenem Geld & Macht suggerierenden Glitter & Glamour, aber viel mehr noch vom pekuniär schnöden Mammon anlocken und er folgte, wie vor und nach ihm so viele aus dem Karriere und Erfolg suchenden Bürgertum, aus Politik, Show und Medienlandschaft, dem Lockruf des Rattenfängers aus Hannover.

Originalton Maschmeyer, hier im Youtube-Video Maschmeyer präsentiert Jauch.

Aufgrund unseres ethischen und bildungsmäßigen Numerus Clausus, ziehen wir immer mehr studierte Menschen, langjährige Insider der Branche und eine charakterliche Elite an, für die Begriffe wie: Fair Play, Ehrlichkeit, nicht eine Frage des Nutzens sind.

Kaum jemand, der hinter diesen Worten eines erkennbaren Erfolgs-Unternehmers, ein zielgerichtetes Kalkül, eine perfide Suggestion zu erkennen vermag, denn: Dazugehören zu dieser Elite, wollen WIR im Grunde doch alle nur allzu gern – oder?

Und ich gebe es hier und heute gerne zu: auch ich habe mich damals, an diesem 19. Januar des Jahres 1991 in Hannover, von diesen tragenden Worten Maschmeyers anhaltend blenden, ja sogar ausgesprochen stark motivieren lassen. Auch ich war damals ein Überzeugungs-Mit-Täter des AWD, und der Auftritt des Günther Jauch, jener gute Freund von Thomas Gottschalk, motivierte mich noch mehr, weil ich damals fest daran glaubte respektive glauben wollte, dass man mit diesem von Carsten Maschmeyer stets hervorgehobenen, professionell fundierten, für AWD angeblich sehr Kosten aufwändigen, computergestützten AWD-Market-Research, ein wirklich Kundenbedarf orientiertes ‚Best Select‘ aller Finanzprodukte des Marktes vermitteln kann.

Dass dieses angebliche ‚Best Select‘ des Finanz-Gurus Maschmeyer, zu einer ähnlich suggestiven Worthülse verkam wie seine vorher zitierten Worte an der AWD-Gala 1991, mussten meine Frau, mein vier Kinder und ich, später sehr schmerzlich am eigenen Leibe erfahren. Mein Insider-Roman, der bereits als der einzig authentische Thriller aus dem Milieu der MLM-Finanzdienste bezeichnet wird — weil ich zunächst durchaus erfolgreich von der untersten bis zur obersten Pyramiden-Stufe des MLM-Karriere-Systems kletterte, aber dann mutmaßlich gezielten Unregelmäßigkeiten in der Provisionsabrechnung auf die Spur kam —, gibt einen tiefen Einblick ins Innenleben dieser Sekten vergleichbaren, Menschen und Existenzen zerstörenden Geldmaschine des Milliarden Magiers Maschmeyer.

Der Aktualität geschuldet, möchte ich Herrn Günther Jauch an dieser Stelle sagen, es wäre für alle Maschmeyer- und AWD-Opfer sicher wesentlich hilfreicher gewesen, sie hätten sich an die Spitze der Protest-Bewegung gesetzt und gerade ihren Auftritt von damals als Beispiel genommen, dass auch sie seinerzeit dem Lockruf des Drückerkönigs blind gefolgt sind. Sie hätten Maschmeyer dann in ihrer Live-Sendung sagen können, dass sie sich aber heute öffentlich von ihm und seinen Praktiken distanzieren möchten, dass sie ihr damaliges Honorar in einen Fonds für geschädigte AWD-Opfer geben möchten und ihn, Maschmeyer auffordern, diesen Fonds um eine gehörige Summe aufzustocken.

Leider, Herr Jauch, haben sie sich selbst aber nicht als ‚Mit-Opfer‘ bekannt, und sie haben auch nichts davon verlauten lassen, dass sie sich damals von Maschmeyer gar haben vor seinen Karren spannen lassen und dafür zunächst 18000 DM, später über gerichtlichen Vergleich nochmal 69000 DM kassierten. So sind sie, trotz ihres Versuches Maschmeyer in ihrer Sendung zu kritisieren und vorzuführen, leider Mit-Täter geblieben, ob sie das nun wahrhaben und hören wollen oder nicht. Und wenn sie schon von Maschmeyer fordern er möge sich als Ehrenmann erweisen, dann wäre ihr beispielhaftes Handeln sicher bestens als Vorbild geeignet gewesen.

Die Mail-Antwort ihrer ARD-Redaktion auf meine Frage an sie, wieso sie ausgerechnet Maschmeyer zu ihrer Sendung eingeladen haben, darf ich hier sicher veröffentlichen. Die Leser können sich dann selbst ein Urteil dazu bilden.

Zu dem sein den Leserinnen und Lesern empfohlen den CM-Code-of-Conduct hier zu lesen. So denkt wohl nur ein Selfmade Erfolgsunternehmer, dem  etwas Wesentliches fehlt: Ethik und Moral — von Menschlichkeit und Anstand ganz zu schweigen!

Finanzdienstleistung a la AWD & Co

Finanzvertriebe führen ihre Mitarbeiter in Schuldenspirale, um mit deren Kosten- und Verkaufsdruck Milliarden zu generieren.

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Finanzvermittler leben vom vermitteln, nicht vom beraten.Alle suchen wir den wirtschaftlichen Erfolg. Für viele trägt er den Namen Multi-Level-Marketing, kurz MLM genannt und hat System.

Laut US-Magazin Forbes, das erfolgreichste System der Welt, aus dem weltweit die meisten Einkommensmillionäre hervorgehen. Wer möchte da nicht teilhaben, vom wirtschaftlichen Erfolg dieses Billiarden-Marktkuchens ein Stück abbekommen?

Zahlreiche Märkte sind absolut fest in der systematischen Hand des MLM. Tupperware, Kochtöpfe, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika & Beauty-Cremes, Wasserfilter, Ferienreisen, Schmuck und Finanzprodukte aller Couleur, um nur einige Marktboomer zu nennen.

Allein den größten Erfolg, den größten Reibach von allen, haben die, die GELD, das „Gold des Lebens“ durch ihre Vermittlung laufen lassen; die Finanzvertriebe.

In Europa in den 50er Jahren gestartet (Finanzvertriebe: Gründerväter und Despoten), haben mittlerweile einige Hunderttausend Menschen ihren eigenen Erfolg bei Unternehmen wie: AWD, BONNFINANZ, DVAG, FORMAXX, OVB & Co gesucht; und 99% dieser Erfolgsucher fanden dabei eine Gemeinsamkeit: SCHULDEN bis zum Ruin!

Lediglich die Eigentümer jener juristischen AG/GmbH & Co.KG Firmen-Mäntel, die Vertriebsfirmen selbst, die alle Rechte bis hin zum Provisionen-Inkasso in ihren Händen halten, ihre fest angestellten persönlichen Handlanger und Geschäftsführer sowie einige wenige obere Führungsmanager des Vertriebs, ernten jenen wirtschaftlichen Erfolg, den die anderen 99% auf eigenes Risiko vermittelt und eingefahren haben. So mancher System unerfahrene schüttelt da wohl jetzt den Kopf und sagt: ›› sorry, das kann doch nicht sein – oder? ‹‹

Und doch entspricht es der traurigen Wahrheit, die einer interessierten ungläubigen Öffentlichkeit leider viel zu lange vorenthalten blieb.

Jeder Finanz-Produkt-Vermittler in einem MLM-Vertrieb, erlebt dabei die Quadratur des Kreises am eigenen Leibe. Einerseits wird er im Vertriebsunternehmen behandelt wie ein Angestellter, sprich er untersteht ganz klar dem Führungsmanagement und dessen Weisungen, ist aber de jure selbstständig erwerbender Handelsvertreter auf eigenes wirtschaftliches Risiko.  Diese Zwitterstellung wird ihm allerdings erst richtig bewusst, wenn er schon viel zu tief in der von den Eigentümern eingefädelten finanziellen Abhängigkeit steckt.

Den Sekten vergleichbar, werden alle Neulinge und Einsteiger zum ›leichten Erfolg‹ gepusht und finanziell angefixt. In der Regel als Zweitberufler eingestiegen, dürfen sie bereits nach Wochen an der Welt der Erfolgreichen schnuppern und werden auf Ausbildungsseminare und Gala-Events in Luxus-Hotels eingeladen; vorausgesetzt sie haben bereits erste Kundenkontakte aus dem eigenen persönlichen Netzwerk (Social Network Marketing) erschlossen und dort allein oder mit ihrem Teamleiter, dem vermeintlich erfolgreichen Spezialisten, erste Finanzprodukte vermittelt. Bewusst wird jedem Neuling und Einsteiger suggeriert, dass ein finanzieller Erfolg mit dem MLM-System für JEDE/N machbar ist, wenn er zu Einhundert-Prozent nachlebt, was die im Unternehmen ERFOLGREICHEN vorleben. Und sie/er möge sich schnellstens daran gewöhnen: im MLM gelte das Gesetz der großen Zahl.

Die Unternehmens-Gemeinschaft lebt mithin jenen allseits gesuchten wirtschaftlichen Erfolg mit aller Konsequenz vor, soll heißen: sichtbar und zum Anfassen für Jede/n. So trägt man die Lässigkeit des Erfolgs über den Dress-Code a la Armani, Boss, Chanel, Gucci, Jil Sander, Versace, Valentino und ähnlichen Haute Couturiers, behängt sich mit goldglänzenden Geschmeiden und fährt protzig auffallende Luxus-Karossen. Sehen und gesehen werden; nicht zuletzt auch von den potenziellen Kunden, die allzu oft auch die potenziellen MLM-Mitarbeiter/ Sub-Vermittler von morgen sind. Erfolg ist schließlich ansteckend!

Und weil dieser vermeintliche Erfolg zum Greifen nah ist, weil die ersten eigenen Finanzprodukt-Vermittlungen sich so schnell und einfach einstellten; erste MLM-Karrierestufen mit eben dieser Leichtigkeit bereits erreicht wurden; und weil unglaublich viele den Erfolg ihrer Teamleiter ganz einfach nachmachen, Karrierestufe um Karrierestufe, prozentuale Provisionsstufe um Provisionsstufe hinauffliegen, scheinen Zweifel und Skepsis vollkommen fremd und unangebracht. Auch nicht wenn man erfährt, dass die Abrechnung von Vermittlungsprovisionen bei  Produktanbietern wie: Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc., je nach Finanzprodukt bis zu vier Monate dauern kann. Mal ganz abgesehen davon, dass sich mit der Zeit auf gar wundersame Weise auch Fehlbuchungen in dem ohnehin oft unverständlichen Provisionsabrechnungs-Dschungle der Vertriebsfirmen zeigen können, deren Aufarbeitung und Richtigstellung nicht selten Monate dauert und die Vertriebsmitarbeiter entsprechende Überbrückungskreditzinsen kostet, während die Vertriebsfirmen schlimmstenfalls bis zur Klärung zusätzliche Liquidität  sprich Betriebsmittel zur Verfügung haben. Ein Narr, wer böses dabei denkt?

Entsprechend jovial bieten die Vertriebsgesellschaften deshalb eine Cash-Flow-Überbrückungshilfe in Form von kreditierten Provisionsvorschüssen an – natürlich rein freiwillig für diejenigen, die es brauchen und nutzen wollen. Ein Zweitberuf’ler hat in der Regel sein Einkommen aus dem Hauptberuf, dementsprechend nutzen nur wenige dieses Kreditangebot. Ganz im Gegensatz zu jenen, die den Finanzvermittler zu ihrem Hauptberuf machen. Kaum einer von ihnen, der dieses verlockend einfache Kreditangebot nicht nutzt.

Der Entschluss Finanzberater/ Finanz-Optimierer / Finanzvermittler im Hauptberuf zu werden, bleibt vordergründig natürlich freiwillig. Allerdings lernen die Vermittler in ihren Schulungen & Seminaren die Metapher, dass kein Flugzeug mit halber Schubkraft ins Fliegen kommt, und wenn jemand an seinen persönlichen Erfolg im Finanzvertrieb glaube, sei Vollgas eine logische und unabdingbare Konsequenz für das Eintreten des Erfolgs. Erfolg sei das was automatisch erfolge, wenn man mit hundertprozentigem Einsatz ein bereits erfolgreich etabliertes Unternehmens-System, ohne auch nur ein Jota von der vorgelebten Systematik abzuweichen, umsetzt.

Ist man erst Hauptberufler geworden, will man natürlich auch ganz nach Oben auf der pyramidalen Karriereleiter des Erfolgs. Der Erfolg wird bald schon zur Droge, täglich neu angefixt durch aufwendig gestaltete Motivations-Workshops, Tages- und Wochenendseminare. Alles Leben dreht sich plötzlich nur noch ums Geld, um Wünsche, Ziele und Zukunftsvisionen. Nachdem das eigene soziale Netzwerk abgegrast ist, steht bald zu klären an auf welchem Wege man nun gedenkt, persönlich unterstellte Sub-Vermittler anzuwerben. Solche, die es nämlich laut MLM-Erfolgs- und Karriereplan braucht, um auf der Karriereleiter weiter aufzusteigen. Die Führungsmanager pushen nun diejenigen Hauptberufler, bei denen sie das vertriebs-verkäuferische Potenzial zum Erfolg erkennen. Sie bieten ihnen an, zunächst in ihren Büroräumen und unter ihrer Kompetenz allfällig neue Sub-Vermittler des Hauptberuflers einzuarbeiten, bis dieser selbst dazu in der Lage sei; und er möge doch überlegen, welche seiner Netzwerk-Kunden er als erste Sub-Vermittler anwerben möchte.

Zu diesem Zeitpunkt weist das Kreditkonto des Hauptberuflers aus Vorschüssen zu Provisionsansprüchen, bereits einen erheblichen Schuld-Saldo auf, den er  mit ständig neu vermittelten Ansprüchen aus Geschäfts-Provisionen leicht nach und nach tilgen könne, suggerieren ihm seine Führungsmanger. Ein Teufelskreis entsteht, aus dem viele nicht mehr rauskommen. Er/sie muss sich nun entscheiden: Aufgeben und Aussteigen? Wenn, dann ganz sicher mit Schimpf und Schande im eigenen sozialen Netzwerk und: mit Schulden. Diese abzuzahlen, würde es bereits einige Monate wenn nicht Jahre dauern. Also dann lieber das Gegenteil von Aufgeben: die gezielte Investitions-Offensive für ein eigenes Büro, eine eigene Infrastruktur, um der Karriere den ultimativ notwendigen Kick zu geben…?

Die Flucht in den finanziell gepushten, turbo-schnelleren Karriere-Aufstieg, scheint den meisten als vermeintlich besserer Weg. Zudem glauben sie: je höher sie in der Karriereleiter aufsteigen, je höher sind ihre Provisions-Ansprüche; auch und vor allem aus den prozentualen Beteiligungen an den Provisionen ihrer neuen, selbst angeworbenen Sub-Vermittler. Je mehr eigene Sub-Vermittler desto schneller die Karriere und je höher das Geschäft, frohlocken auch ihre Führungsmanager. Diese, machen ihnen gar Mut, suggerieren die klare Machbarkeit des Erfolgs – wohl wissend, dass sie selbst in ihrer MLM-Karriere davon profitieren. Also Vollgas! Weitere Kredite und Schulden werden aufgenommen – entweder bei der Familie, bei Freunden, der Hausbank, oder wenn alle Stricke der Bonität bereits gerissen sind, beim MLM-Vertriebsunternehmer. Letzterer scheint unkonventionell und unproblematisch, und das Geld ist sofort verfügbar. Nur noch eine vorsorgliche Unterschrift unter die Abtretung aller bisher und in Zukunft auflaufenden Provisionsansprüche – nur für den Fall der rein theoretisch eintretenden Zahlungsunfähigkeit; und selbstredend auch unter eine Loyalitäts- und Verschwiegenheitserklärung, die für den Fall des Verstoßes mit der Zahlung einer schmerzhaft hohen Konventionalstrafe geahndet werden soll. Alles aber nur proforma, der ordentlichen Buchprüfung wegen, beteuert der Vertriebsunternehmer.

Was man den angehenden MLM-Karrieristen allerdings nicht sagt und was diese nicht ahnen: zu ihrem jetzt stetig ansteigenden Einkommen, wachsen auch die Ausgaben und Betriebskosten nahezu proportional. Der Vertrieb stellt alle Inkasso-, Kredit- und Serviceleistungen, jedes Stück Papier, jedes Seminar mit Seminar-Ordner in Rechnung; bei Unterdeckung des Provisionen-Kontos auch gern kreditiert.

Betriebs- und Lebenskosten getrieben, sucht somit ein jeder Finanzprodukt-Vermittler den wirtschaftlichen Break-Even so schnell wie möglich zu erreichen. Allein die Finanzvertriebs-Unternehmer leben sehr gut, vom und mit dem enormen Kosten- und Verkaufsdruck ihrer Vermittler und Führungsmanager. Und da diese de jure selbstständige Handelsvertreter sind, tragen sie auch allein, also nicht das Vertriebsunternehmen, ihr wirtschaftliches Risiko. Wo hingegen alle Provisionen-Erträge der Vermittler, zuallererst und vor deren gesamten Betriebskosten, beim Vertriebsunternehmer vereinnahmt und dort in der Zentralverwaltung um dessen Kosten bereinigt werden. Lediglich was der Vertriebsunternehmer an Zahlungen freigibt, kommt beim vermittelnden Handelsvertreter noch an.

Doch irgendwann treten erste Resignationen bei diesen auf, man verliert bald allen Glauben an sich selbst und den wirtschaftlichen Erfolg. Allein wie bei allen Drogenabhängigen – und hier wohl in besonderem Maße bei den Abhängigen dieser MLM-Erfolgs-Droge – deaktivierte die physisch und psychisch subtil und schleichend manifestierte Sucht, längst schon jegliche Vernunft und ganz sicher allen Verstand. Und so erhöhen sie weiterhin ihre Schulden, als sei es ein Geld-Vernichtungs-Wettspiel namens Vereinigte Staaten von Amerika, aus dem sie  irgendwann tatsächlich noch als „Gewinner“ hervorgehen könnten.

Als ehemaliger rein Provisionen abhängiger geschäftsführender Landesdirektor im MLM-Finanzvertrieb, weiß ich dies alles aus eigenem Erleben zu berichten, und ich habe auch heute noch gute Kontakte in die Vertriebe die mir bestätigen, dass sich an dieser Schuldenspirale bis heute nichts geändert hat. Warum sollte sich daran auch etwas ändern, denn die Vertriebsfirmen-Eigentümer generieren mit dieser Menschen und Existenzen vernichtenden Unternehmenspraxis weiterhin ihre Milliarden! Und die gutbezahlten Aufsichtsräte aus Politik, Wirtschaft und Medien, sanktionieren seit 30 Jahren, und jedes Jahr aufs Neue, derartig erzielte Vertriebs-Unternehmergewinne. Da muss es dann auch nicht mehr verwundern, wenn Vertriebsfirmen-Despoten wie Pohl, Maschmeyer und Co ihre jeweiligen Haus- und Hof-Fotografen zu bestimmten Anlässen mit regierungsnahen Politikern, am liebsten mit Alt- und Neu-Bundeskanzlern und Alt- und Neu-Bundespräsidenten  bestellen, damit diese immer wieder neue werbewirksame Fotos schießen; gutes Selbstmarketing ist eben Teil ihres Unternehmens-Erfolgs.

Und wehe derjenigen Person, die einem derart umtriebigen Vertriebs-Patron in die Quere kommt. Warum der einstige AWD-Eigentümer Carsten Maschmeyer, beispielsweise mich, aus der Schweiz jagen lassen wollte. Wie ich mit meiner fünfköpfigen Familie notabene zu welch hohem Preis, der zerstörerischen Verfolgung dieses von der Politik hofierten, Medien bekannten Finanzjongleurs und Drückerkönigs doch noch entkommen konnte, lesen Sie in meinem Insider-Roman: Geld fressen Seele auf.  

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Schauen Sie auch auf meine Website vorbei: Der MLM-Finanzvertrieb-Insider, hier.